Ostersonntag 2018

Der Ostersonntag bildet den Höhepunkt des Osterfestes und das Ende der Fastenzeit. Nur in Brandenburg ist er im Kalender als gesetzlicher Feiertag aufgenommen. Dieser Unterschied ist für Bewohner der anderen Bundesländer jedoch nur in Bezug auf arbeitsrechtliche Fragen zu erkennen. Denn der Ostersonntag ist, wie der Name schon kenntlich macht, immer an einem Sonntag. 2018 fällt er auf den 1. April, was mancherorts zu der Kombination aus Aprilscherzen und Osterfeiern führen kann.

Ostermesse


Christen weltweit feiern am Ostersonntag die Auferstehung von Jesus Christus. Denn den Schilderungen des Neuen Testaments zufolge entdeckten Frauen an diesem Tag, dass Jesus Grab leer war und Engel verkündeten dessen Auferstehung. Nach christlichem Verständnis befreite Jesus die Menschen auf Erden von ihren Sünden und zeigte, dass der Tod nicht das Ende ist. Der für Katholiken wichtigste Ostergottesdienst zur Feier der Auferstehung findet in Rom mit dem päpstlichen Segen „Urbi et orbi“ statt.


Ostereiersuche


In Deutschland ist es Brauch, am Ostersonntag für die Kinder Ostereier und Süßigkeiten zu verstecken. Kinder erhalten dann von ihren Eltern die Erklärung, dass der Osterhase diese kleinen Geschenke gebracht und versteckt habe. Wie der Hase zum Eierbringer wurde, ist umstritten. Aber durch seine Fruchtbarkeit diente er seit alters her als Symbol für das Leben. In vielen Regionen ist die Eiersuche bei passendem Wetter mit einem Osterspaziergang verknüpft. Dieser Brauch ist weltlicher Herkunft. Er resultiert aus der gemeinsamen freien Zeit und der Tatsache, dass für viele Menschen zu Ostern der Abschied vom Winter beginnt.

Bild: Jan Kameníček, Public Domain license